Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Antiochien und dem gesamten Osten, Johannes X., betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung der Kirchen im Nahen Osten, um den vielfältigen Herausforderungen zu begegnen – in Offenheit gegenüber den Menschen aller gesellschaftlichen und religiösen Gruppen. Dies erklärte Seine Seligkeit bei seinem Treffen mit Kardinal Claudio Gugerotti, dem Präfekten des Dikasteriums für die orientalischen Kirchen.
Patriarch Johannes brachte seine Freude über die Begegnung mit dem Kardinalpräfekten sowie mit dem Sekretär des Dikasteriums, Erzbischof Michel Jalakh, zum Ausdruck.
Der Kardinal stellte Seiner Seligkeit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dikasteriums vor. Anschließend wurden Grußworte ausgetauscht, in denen die guten Beziehungen zwischen der Kirche von Antiochien und dem Dikasterium für die orientalischen Kirchen hervorgehoben wurden.
Seine Seligkeit unterstrich die guten Beziehungen zwischen den Kirchen und den Patriarchen des Ostens. Das Treffen bot zudem Gelegenheit, aktuelle Fragen zu erörtern, die die christliche Präsenz im Nahen Osten betreffen. Beide Seiten betonten die guten Beziehungen zwischen den Kirchen sowie die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit angesichts der Herausforderungen, denen die Menschen im Nahen Osten gegenüberstehen, weiter zu stärken.
Anschließend traf Seine Seligkeit Kardinal Mario Zenari, den ehemaligen Apostolischen Nuntius in Syrien. Dieser hieß den Patriarchen und die ihn begleitende Delegation herzlich willkommen und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, ihn nach dem Ende seiner 17-jährigen Amtszeit in Damaskus nun in Rom wiederzusehen.
